Gehaltsbenchmark
Ein Gehaltsbenchmark zeigt, wie eine Vergütung im Vergleich zu gleichen oder gleichwertigen Tätigkeiten am Arbeitsmarkt oder innerhalb einer Branche einzuordnen ist.
Definition
Ein Gehaltsbenchmark ist ein Vergleichswert, der zeigt, wie eine Vergütung im Verhältnis zu gleichen oder gleichwertigen Tätigkeiten am Arbeitsmarkt oder innerhalb einer Branche einzuordnen ist.
Einordnung/ Bedeutung
Gehaltsbenchmarks liefern Unternehmen eine Orientierung, ob die eigene Vergütungsstruktur im Vergleich zum Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig ist.
Sie unterstützen HR dabei, Gehaltsbänder regelmäßig zu überprüfen und Veränderungen am Arbeitsmarkt frühzeitig zu erkennen.
Abgrenzung
Ein Gehaltsbenchmark liefert Orientierung. Er ersetzt weder die Stellenbewertung noch die Einordnung in die Job-Architektur.
Für dich als Führungskraft relevant, wenn …
- Gehaltsbänder überprüft werden.
- Recruiting-Daten ausgewertet werden.
- HR Anpassungen an der Vergütungsstruktur vorbereitet.
Beispiele aus der Praxis
HR stellt fest, dass das Gehaltsband einer Rolle deutlich unter dem aktuellen Gehaltsbenchmark liegt und überprüft deshalb die Vergütungsstruktur.
Eine Stelle bleibt über Monate unbesetzt. Ein Blick auf aktuelle Gehaltsbenchmarks zeigt, dass vergleichbare Arbeitgeber inzwischen deutlich höhere Vergütungen anbieten.
Umsetzung in der Praxis
Wenn HR Gehaltsbänder überprüft oder Anpassungen vorbereitet, dienen Gehaltsbenchmarks als Orientierung – nicht als Vorgabe.
Zeigt ein Benchmark Abweichungen zum Markt, bedeutet das nicht automatisch, dass Gehälter angepasst werden. Zunächst wird geprüft, wie der Benchmark zur Job-Architektur und zur Vergütungsstrategie des Unternehmens passt.
KommunikationsKompass Entgelttransparenz
Der KommunikationsKompass Entgelttransparenz unterstützt Führungskräfte dabei, Gehaltsbenchmarks richtig einzuordnen und nachvollziehbar zu erklären, warum Marktvergleiche nur ein Baustein der Vergütungsentscheidung sind.
Schreib uns gerne eine E-Mail, um zu besprechen, wie wir zusammen arbeiten können.